Unwettereinsätze

Eine Unwetterfront suchte am Sonntag um kurz vor 20.00 Uhr Prien heim. Der starke Wind und die enormen Regenmengen sorgten für etwa 80 Einsätze innerhalb von wenigen Minuten.
Aufgrund des Sturmes lösten in zwei Priener Klinken Brandmeldeanlagen aus. Bereits die Anfahrt zum Feuerwehrhaus gestaltete sich aufgrund des Starkregens und der nicht mehr vorhanden Sicht schwierig. Auch waren die Straßen zu den beiden Einsatzstellen zum Teil überflutet und durch Bäume blockiert.
Glücklicherweise konnte in den beiden Klinken kein Brand oder sonstige Gefahr für die Patienten festgestellt werden.
Der Sturm sorgte für zahlreiche umgestürzte Bäume, welche Straßen blockierten und Strom- und Telefonleitungen durchtrennten. Die Bäume und der Wind beschädigten zahlreiche Dächer und verwüsteten Gärten.
Ebenso wurde die Oberleitung der Eisenbahnlinie München-Salzburg durchtrennt, woraufhin der Schienenverkehr eingestellt werden musste.
Jedoch sorgte nicht nur der Sturm für Schaden, sondern auch die enormen Regenmengen. So wurden binnen wenigen Minuten Straßen und Unterführungen, ebenso wie zahlreiche Keller überschwemmt. Auch traten Bäche wie der Stettner Bach über das Ufer und mussten mit zahlreichen Sandsäcken verbaut werden. Deshalb wurde auch die Feuerwehr Feldkirchen-Westerham mit ihrem Wechselladerfahrzeug mit AB Sandsack zur Unterstützung alarmiert.
Insgesamt wurden 79 Einsätze von zehn verschiedenen Feuerwehren und dem gemeindlichen Betrieben (Bauhof, Wasserwerk, etc.) bewältigt.
Trotz des enormen Schadens kann man von großem Glück reden, da es zu keinem Personenschaden gekommen ist.

Vielen Dank an die

Feuerwehr Aschau i. Chiemgau
Feuerwehr Bernau am Chiemsee 
Feuerwehr Hittenkirchen 
Feuerwehr Wildenwart
Feuerwehr Atzing
Feuerwehr Greimharting
Feuerwehr Rimsting
Feuerwehr Bad Endorf
Feuerwehr Höslwang
Feuerwehr Feldkirchen-Westerham
Wasserwacht Prien/Rimsting
Unterstützenden Firmen

 

Link zum Bericht von Chiemgau24

 

Bildmaterial kommt von Foto Berger, Feuerwehrleuten und Privatpersonen